Im Hier und Jetzt für ein sinnhaftes, lebendiges und bezogenes Morgen

Jessica Bermüller

Praxis für Humanistische Psychotherapie (n. HPG)

Gestalttherapie | Pesso-Therapie | Körperorientierte Therapie

Willkommen in meiner Praxis in Heidelberg

Ich begleite  Menschen darin, wieder in Kontakt zu kommen mit dem, was in ihnen lebendig und entwicklungsorientiert ist – in der Verbindung von Körper, Gefühlen und Gedanken.

Ich bin

Jessica Bermüller

Ich bin ausgebildete Gestalttherapeutin, Heilpraktikerin für Psychotherapie und befinde mich aktuell in der Ausbildung zur Pesso-Therapeutin. Mit meiner humanistischen Haltung begleite ich Menschen, die sich selbst, ihre Gefühle und ihren Körper besser verstehen und regulieren möchten. Meine Arbeit verbindet Gestalt- und Pesso-Therapie mit körperorientierten, traumasensiblen Ansätzen zu einem erlebnis- und beziehungsorientierten Ansatz. In diesem geschützten Raum können Sie Ihre Gefühle wahrnehmen, neue Erfahrungen sammeln und innere Stabilität gewinnen. So entsteht die Möglichkeit das eigene Leben bewusster, lebendig und freier zu gestalten.

Konflikte entstehen, wenn in uns selbst oder im Kontakt mit anderen Spannungen auftreten:

  • wiederkehrende Reaktionsmuster z.B. In Konflikten reagieren Sie automatisch mit Schuldzuweisungen, statt die eigenen Gefühle zu benennen
  • Schwierigkeiten, Grenzen auszudrücken z.B. Sie sagen „Ja“, obwohl Sie „Nein“ meinen
  • Spannungen in Beziehungen z.B. Sie haben unterschiedliche Vorstellungen darüber, wie Zeit, Verantwortung oder Unterstützung in Ihrer Beziehung aussehen sollen

Humanistisch betrachtet sind Konflikte keine Schwäche, sondern menschlich. Sie brauchen das bewusste Wahrnehmen der eigenen (inneren) Beteiligung sowie das Sortieren und Verstehen der zugrunde liegenden Gefühle und Bedürfnisse. So kann mehr Klarheit entstehen und eine Annäherung, innerlich wie im Kontakt mit anderen, wieder möglich werden.

Humanistisch betrachtet sind Krisen keine Schwäche, sondern menschlich. Es sind Momente, in denen die gewohnten inneren Wege an ihre Grenzen kommen und etwas neues gebraucht wird. Krisen können entstehen durch:  

  • Verlust eines geliebten Menschen, einer Beziehung oder des Arbeitsplatzes
  • gesundheitliche Herausforderungen z.B. Diagnose einer chronischen Erkrankung
  • neue Lebenssituationen z.B. Geburt,Familien- oder Pflegeverpflichtungen
  • anhaltende Überforderung z.B. berufliche Dauerbelastung,

In der Begleitung geht darum, Ressourcen zu aktivieren, Orientierung zu finden und wieder Halt zu spüren.

Vielleicht haben Sie etwas erlebt, das Ihr Nervensystem überfordert hat – einmalig oder wiederholt, menschengemacht oder durch natürliche Umstände.

  • Erinnerungen tauchen wieder auf z.B. in Gefühlen, Bildern oder Körperempfindungen
  • Ihr Körper reagiert stärker, als Sie möchten mit Anspannung, Unruhe oder starke Gefühle
  • Gefühl von innerer Erstarrung oder Getrenntheit

Dann braucht es Verlangsamung, kleine verdaubare Schritte, Unterstützung bei der Regulation und Handwerkszeug, durch das Sie langsam eigene Stärke, Einflussnahme und Halt wieder entdecken können. Es ist dabei eine Grenzarbeit: das Wiederherstellen einer eingebrochenen Grenze, die Schutz und Selbstbestimmung ermöglicht.

*Hinweis: Mein Arbeitsschwerpunkt liegt auf früher Bindungstraumatisierung bzw. Beziehungstrauma. Der Vollständigkeit halber möchte ich jedoch zeigen, wann Therapie generell unterstützen kann. Bei akuten Traumata, z. B. nach einem Autounfall, können Methoden wie EMDR besonders wirksam sein. Bitte wenden sie sich an eine Therapeut:in mit entsprechender Ausbildung!

Als Mensch aufzuwachsen heißt, sich immer wieder anzupassen. Früh nicht ausreichend oder unerfüllte Grundbedürfnisse prägen unser Selbstbild und hinterlassen Spuren in Körper und Psyche. Solche frühen Erfahrungen sich zeigen, zum Beispiel:

  • sich stark an andere anpassen und bestimmte Gefühle nicht leben
  • andere unterstützen, obwohl man selbst Hilfe bräuchte
  • ausgebrannt sein oder nicht in die eigene Kraft kommen
  • innere Leere oder das Gefühl, nicht genug zu bekommen

Durch das Sehen und Würdigen dessen, was gefehlt hat, und durch die Möglichkeit, diese frühen Erfahrungen durch korrigierende, spürbare Erlebnisse nachzuversorgen, kann innerlich mehr Ruhe entstehen. Gleichzeitig eröffnet dies die Chance, erfüllendere Beziehungen zu leben.

Frühe Bindungsverletzungen entstehen, wenn Sie früh erfahren haben, dass Nähe nicht sicher ist, und Sie Nähe daher eher vermeiden oder ängstlich erleben. Dieses frühe Muster kann sich bis heute fortsetzen und zeigen in: 

  • Selbstwertthemen: Zweifel an der eigenen Liebenswürdigkeit
  • Beziehungsproblemen: Schwierigkeiten, Nähe zuzulassen oder auf Dauer zu halten
  • Innerer Anspannung: Wachsamkeit, Unsicherheit oder Rückzug bei Nähe

In der Begleitung geht es darum, alte Wunden anzuerkennen und in einem sicheren, verlässlichen Rahmen neue, korrigierende Erfahrungen zu machen. So können Selbstvertrauen und Selbstwert wachsen, und nach und nach entstehen neue Möglichkeiten, sich trotz alter Verletzungen wieder in Beziehung zu trauen und sich anderen wieder anzuvertrauen.

Zugänge und therapeutische Methoden

Ich verbinde verschiedene therapeutische Zugänge, die sich gegenseitig bereichern und meine humanistische Haltung in der Praxis unterstützen:

GESTALTTHERAPIE (IGE)

Präsenz, Kontakt und Bewusstheit im Hier und Jetzt – unterstützt Sie darin, Gefühle, Wahrnehmungen und Handlungsmöglichkeiten bewusst zu erleben.

PESSO-THERAPIE (PBSP)

Emotionale Nachnährung und innere Strukturarbeit – hilfreich, wenn grundlegende Bedürfnisse nicht erfüllt wurden oder Veränderungen angestrebt werden.

KÖRPERORRIENTIERTE PSYCHOTHERAPIE 

Körperorientierter, traumasensibler Ansatz, am Nervensystem orientiert; stärkt Selbstregulation, Selbstwahrnehmung und den eigenen Körper (wieder) bewusst zu bewohnen.

„Frage dich nicht, was die Welt braucht. Frage dich, was dich lebendig macht – und geh und tu es. Denn was die Welt braucht, sind Menschen, die lebendig geworden sind.“

 Howard Thurman, Meditations (sinngemäß übersetzt)